Kfz-Haftpflicht

Unfallregulierung, von der Vollmacht bis zur Auszahlung

rightflow liest Gutachten und Rechnung, beziffert den Schaden und schreibt die Versicherung an. Sie geben frei.

  • BRAO-konform
  • Daten in Deutschland
  • Nichts geht ohne Ihre Freigabe raus

Hinter einer Haftpflichtakte stehen bis zu sechs Beteiligte

Dazu gehören der Mandant, die Werkstatt oder das Autohaus, der Sachverständige, die gegnerische Versicherung, die Polizei und bei finanzierten oder geleasten Fahrzeugen die Bank. Von allen kommt Post, die gelesen, der Akte zugeordnet und beantwortet werden muss. Und selten ist ein Schaden nur an einer Stelle strittig: Die Versicherung bestätigt die Haftung, kürzt aber den Nutzungsausfall, zahlt einen Teil und schweigt zum Rest. Bei vielen Mandaten kostet diese Koordination mehr Zeit als die rechtliche Prüfung.

So läuft die Akte

  1. 01
    Mandat

    Vollmacht und Fragebogen unterschreibt der Mandant digital im Portal.

    Heute
    Vollmacht ausdrucken, unterschreiben lassen, einscannen
    Ergebnis
    Vollmacht und Fragebogen unterschrieben in der Akte
  2. 02
    Unterlagen

    Gutachten, Rechnung und Polizeiakte werden ausgelesen, jede Zahl mit Fundstelle.

    Heute
    Gutachten und Rechnungen abtippen
    Ergebnis
    Alle Beträge mit Fundstelle in der Akte
  3. 03
    Haftung und Schaden

    Haftungsquote nach §§ 7, 17 StVG, alle Schadenpositionen bis zur Kostenpauschale.

    Heute
    Positionen von Hand zusammenrechnen
    Ergebnis
    Bezifferung mit Haftungsquote, Position für Position
  4. 04
    Schreiben

    Haftungsanfrage und Bezifferung liegen auf Ihrem Briefbogen zur Freigabe bereit.

    Heute
    Anschreiben aus alten Vorlagen zusammensetzen
    Ergebnis
    Entwurf auf Ihrem Briefbogen, zur Freigabe
  5. 05
    Nachfassen

    Schweigt die Versicherung, liegen Erinnerung mit Frist und notfalls die Klage bereit.

    Heute
    Wiedervorlage im Kalender, Erinnerung von Hand
    Ergebnis
    Erinnerung mit Frist liegt rechtzeitig bereit
  6. 06
    Auszahlung

    Zahlungen werden der Akte zugeordnet, die Auskehrung geben Sie per SEPA frei.

    Heute
    Kontoauszug prüfen, Auskehr von Hand anweisen
    Ergebnis
    Zahlung zugeordnet, Auskehr zur Freigabe

Kennt die Kürzungen der Versicherer

  • Haftungsquote
  • Restwert
  • Fiktive Abrechnung
  • Verbringungskosten
  • UPE-Aufschläge
  • Stundenverrechnungssätze
  • Wertminderung
  • Nutzungsausfall
  • Sachverständigenhonorar

Fälle kommen auch direkt von Autohaus und Gutachter

  • Autoclaim
    Fälle übernehmen, Stand zurückmelden
  • Portal
    Partnerportal für Autohaus und Gutachter
  • GDV
    Versicherer zum KennzeichenBald

Was sich in der Kanzlei ändert

Fristen stehen im Kalender

Regulierungsfristen werden beim Eingang berechnet, die Verjährung steht als kritische Frist in der Akte, sobald das Unfalldatum bekannt ist.

Jeder Betrag mit Fundstelle

Zu jeder Position der Bezifferung sehen Sie die Stelle im Gutachten oder in der Rechnung, aus der sie stammt.

Kürzungen werden widersprochen

Kürzt die Versicherung, liegt die begründete Erwiderung bereit, Position für Position. Ein Klick auf „Freigeben“, und sie geht raus.

Mandant und Partner kennen den Stand

Mandant, Autohaus und Werkstatt sehen den Stand der Akte im Portal und laden fehlende Unterlagen selbst hoch.

Für Kanzleien, die Unfallgeschädigte vertreten

  • Verkehrsrechtskanzleien mit vielen Haftpflichtmandaten, in denen jede Akte dieselben Schritte durchläuft und jede Verzögerung Mandanten kostet.
  • Kanzleien, die mit Autohäusern, Werkstätten oder Sachverständigen zusammenarbeiten und deren Fälle über das Partnerportal oder aus Autoclaim übernehmen.

Was das Agententeam in der Haftpflichtakte übernimmt

Koordinierender Agent
  1. 01
    Mandat aufnehmen

    Der Mandant erhält Vollmacht und Fragebogen über das Mandantenportal und unterschreibt digital. Die Haftungsanfrage wartet nicht auf die Vollmacht: Sie geht parallel hinaus.

  2. 02
    Unterlagen auslesen

    Unfallbericht, Gutachten, Reparaturrechnung und Polizeiakte werden erfasst. Jede Angabe verweist auf ihre Fundstelle. Was fehlt, bleibt leer und wird angefordert, nicht mit einer Null gefüllt.

  3. 03
    Gegner und Versicherung bestimmen

    Kennzeichen und Versicherung werden nur dann der Gegenseite zugeordnet, wenn eine Unterlage das belegt. Ist die gegnerische Versicherung unbekannt, ermittelt das Team sie über den Zentralruf der Autoversicherer.

  4. 04
    Haftung prüfen

    Das Team bewertet die Haftungslage nach §§ 7, 17 StVG. Eine behauptete Mithaftung wird argumentiert, nie vorab herausgerechnet: Die Forderung geht in voller Höhe hinaus.

  5. 05
    Schadenpositionen berechnen

    Reparaturkosten, Wertminderung, Nutzungsausfall oder Mietwagen, Sachverständigenkosten, Kostenpauschale und Verzugszinsen werden über hinterlegte Rechner nach Tabellenwerk und Basiszinssatz berechnet, nicht geschätzt.

  6. 06
    Schreiben vorbereiten

    Haftungsanfrage, Bezifferung und Erwiderung auf Kürzungen entstehen auf Ihrem Briefbogen, mit Ihren Textbausteinen. Ein Klick auf „Freigeben“, und sie gehen raus.

  7. 07
    Korrespondenz führen

    Antworten an Autohaus, Werkstatt, Sachverständigen, Versicherung und Polizei, bei finanzierten oder geleasten Fahrzeugen auch an die Bank. Jede Nachricht wird in der Akte protokolliert.

  8. 08
    Nachfassen, wenn die Versicherung schweigt

    Eine Leiter mit je 14 Tagen: Erinnerung, Beschwerde beim Vorstand, Klagedrohung mit beziffertem Streitwert. Jede Stufe liegt rechtzeitig zur Freigabe bereit.

  9. 09
    Zahlungen zuordnen und auskehren

    Zahlungseingänge werden den einzelnen Positionen zugeordnet. Passt eine Zahlung auf mehrere, fragt das Team nach. Die Auskehrung per SEPA geben Sie frei, auf Wunsch im Vier-Augen-Prinzip.

  10. 10
    RVG-Rechnung erstellen

    Die Vergütung nach RVG wird berechnet und als Rechnung zur Freigabe vorbereitet. Ist der Mandant vorsteuerabzugsberechtigt, geht die Umsatzsteuer auf die Gebühren nicht verloren.

  11. 11
    Klage vorbereiten

    Reguliert die Versicherung nicht, sichert das Team die Rechtsschutzdeckung und entwirft die Klageschrift mit Streitwert, Beweisangeboten und Übergabe-Memo. Ein Klick auf „Freigeben“, und sie geht über Ihr beA ans Gericht.

Vorschriften und Regulierungspraxis, die das Team kennt

  • Umfang des Schadensersatzes, Mitverschulden und Vorteilsausgleich nach §§ 249, 251, 254 BGB.

  • Halterhaftung und Haftungsabwägung nach §§ 7, 17 StVG sowie den Direktanspruch gegen den Haftpflichtversicherer nach § 115 VVG.

  • Die 130-%-Grenze: Eingestuft wird nach der Rechnung, nicht nach der Überschrift des Gutachtens. Liegen die Reparaturkosten darunter, bleibt die Reparatur erstattungsfähig, und das Team fordert den Nachweis der Weiternutzung an.

  • Die Verjährung nach § 199 BGB, drei Jahre ab Schluss des Unfalljahres.

  • Die typischen Kürzungen der Versicherer, etwa bei Quote, Restwert, fiktiver Abrechnung, Verbringungskosten, UPE-Aufschlägen, Stundenverrechnungssätzen, Wertminderung und Sachverständigenhonorar.

  • Die Anwaltsvergütung nach dem RVG in der Unfallregulierung, auch bei vorsteuerabzugsberechtigten Mandanten.

  • Ihre Hausregeln wie Briefkopf, Anrede und Standardformulierungen, die Sie einmal hinterlegen.

Was das Team tut, wenn die Akte nicht eindeutig ist

  • Die Lage

    Es liegen zwei Kostenvoranschläge vor, und keiner ist erkennbar der endgültige.

    Was das Team tut

    Das Team erfasst beide, nennt den Betrag, den es für vertretbar hält, und begründet das. Welcher Betrag in die Bezifferung geht, entscheiden Sie.

  • Die Lage

    Zwei Unterlagen ordnen dieselbe Versicherung verschiedenen Seiten zu.

    Was das Team tut

    Das Team wählt keine Seite, sondern fragt Sie: Ein Schreiben an die eigene Versicherung des Mandanten soll gar nicht erst entstehen.

  • Die Lage

    Eine Zahlung passt auf mehrere Positionen.

    Was das Team tut

    Das Team verbucht sie nicht auf Verdacht, sondern legt Ihnen die Zuordnung zur Entscheidung vor.

  • Die Lage

    Der Mandant akzeptiert eine Kürzung.

    Was das Team tut

    Das Team senkt die Forderung nicht stillschweigend, sondern dokumentiert die Entscheidung; die ursprüngliche Position bleibt sichtbar.

Häufige Fragen

Weitere Fallgruppen

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