Testament und Erbfall prüfen, bevor die Ausschlagungsfrist abläuft
Nach einem Erbfall muss die Mandantschaft oft entscheiden, bevor sie weiß, was der Nachlass wert ist. Das Agententeam erfasst den Erbfall, sichert die Fristen und legt in einem Entwurf dar, wer erbt, was der Mandantschaft zusteht und was sie bis wann entscheiden muss. Hinaus geht der Entwurf erst nach Ihrer Freigabe.
- BRAO-konform
- Daten in Deutschland
- Nichts geht ohne Ihre Freigabe raus
- beA · Eröffnungsprotokoll des Nachlassgerichts
- Bindung des gemeinschaftlichen Testaments geprüft
- Pflichtteil aus der Nachlassliste berechnet
- Verjährung 31.12.2029 eingetragen
- Schreiben an die Mandantin entworfen · wartet auf Sie
- Von Ihnen freigegeben · per E-Mail versendet
Sechs Wochen sind kurz, wenn die Unterlagen noch fehlen
Die Frist zur Ausschlagung beträgt sechs Wochen. Sechs Monate sind es nur, wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz ausschließlich im Ausland hatte oder sich der Erbe bei Fristbeginn im Ausland aufhält (§ 1944 Abs. 3 BGB). In dieser Zeit müssen Testamente gelesen, Familienverhältnisse und Güterstand geklärt und Erbquoten berechnet werden. Fehlt eine Angabe, hängt die Antwort an einer Rückfrage, und die Frist läuft weiter.
So läuft eine Erbrechtsakte in rightflow
- 01
Das Team erfasst den Erbfall: Todestag, letzter Wohnsitz, Verfügungen von Todes wegen, Familienstand, Güterstand und Angehörige.
- Heute
- Angaben aus Gesprächsnotizen zusammentragen
- Ergebnis
- Erbfall vollständig erfasst
- 02
Bevor es inhaltlich prüft, berechnet es die laufenden Fristen und legt sie mit Vorfrist in der Akte an.
- Heute
- Ausschlagungsfrist im Kopf
- Ergebnis
- Alle Fristen mit Vorfrist in der Akte
- 03
Testamente und Erbverträge werden auf Form, Bindungswirkung und ihr Verhältnis zueinander geprüft.
- Heute
- Testamente nebeneinanderlegen und vergleichen
- Ergebnis
- Form und Bindung geprüft
- 04
Erbfolge, Erbquoten und Pflichtteile werden mit der jeweiligen Rechtsgrundlage festgehalten.
- Heute
- Quoten und Pflichtteile von Hand rechnen
- Ergebnis
- Erbquoten und Pflichtteile mit Rechtsgrundlage
- 05
Das Mandantenschreiben entsteht als Entwurf: zuerst das Ergebnis, dann Begründung, Fristen mit Datum und die anstehenden Entscheidungen. Nach Ihrer Freigabe geht es per E-Mail oder beA hinaus.
- Heute
- Schreiben von Grund auf formulieren
- Ergebnis
- Mandantenschreiben als Entwurf
- 06
Ein zweiter Agent liest den Entwurf gegen die Akte gegen, bevor er Ihnen zur Freigabe vorliegt.
- Heute
- Gegenlesen, wenn jemand Zeit hat
- Ergebnis
- Zweiter Blick vor der Freigabe
Was Sie in der Akte haben
Erbfolge und Erbquoten
Jede Quote als Bruch, mit der Norm, aus der sie folgt.
Pflichtteile
Bei bekanntem Nachlasswert auch als Betrag, einschließlich Ergänzung bei Schenkungen.
Alle Fristen mit Vorfrist
Ausschlagung, Anfechtung, Verjährung des Pflichtteils und Anzeige an das Finanzamt.
Ein Mandantenschreiben
Ergebnis, Fristen und Empfehlung als Entwurf auf Ihrem Briefbogen.
Für Kanzleien mit erbrechtlichen Mandaten
- Kanzleien, die Erben und Pflichtteilsberechtigte beraten und regelmäßig unter der Ausschlagungsfrist arbeiten.
- Allgemeinkanzleien, bei denen Erbfälle neben anderen Rechtsgebieten auflaufen und schnell eine verlässliche erste Einschätzung brauchen.
Was das Agententeam im Erbrecht übernimmt
- 01Unterlagen sichten
Testament, gemeinschaftliches Testament oder Erbvertrag, Sterbeurkunde und Eröffnungsprotokoll des Nachlassgerichts werden erfasst.
- 02Fristen sichern
Ausschlagung, Anfechtung von Annahme oder Ausschlagung, Verjährung des Pflichtteils und Anzeige an das Finanzamt, jeweils mit Vorfrist.
- 03Verfügungen prüfen
Formwirksamkeit, Bindung beim gemeinschaftlichen Testament und das Verhältnis mehrerer Testamente zueinander.
- 04Erbfolge und Pflichtteil berechnen
Gesetzliche Ordnungen, Erbteil des Ehegatten nach Güterstand, Pflichtteil und Pflichtteilsergänzung.
- 05Fehlende Angaben anfordern
Hängen Quote oder Frist an einer offenen Angabe, bündelt das Team die Rückfragen an die Mandantschaft.
- 06Schreiben entwerfen
Das Mandantenschreiben entsteht als Entwurf und wird vor der Vorlage gegen die Akte gegengelesen.
Was das Team kennt
Gesetzliche Erbfolge und Erbteil des Ehegatten (§§ 1924 ff., 1931, 1371 BGB).
Testament, gemeinschaftliches Testament und Erbvertrag (§§ 2247, 2265 ff., 2276 BGB).
Pflichtteil und Pflichtteilsergänzung (§§ 2303, 2325 BGB).
Ausschlagung und Anfechtung (§§ 1944, 1954 BGB), Verjährung des Pflichtteils (§§ 195, 199 BGB) und Anzeigepflicht (§ 30 ErbStG).
Ihre Hausregeln: Briefkopf, Anrede und Standardformulierungen, einmal hinterlegt.
Wenn die Akte nicht eindeutig ist
- Die Lage
Der Güterstand ist unbekannt
Was das Team tutDas Team rechnet die Erbquote für Zugewinngemeinschaft und für Gütertrennung und benennt die fehlende Angabe.
- Die Lage
Die Echtheit eines Testaments ist zweifelhaft
Was das Team tutDie Frage bleibt ausdrücklich offen und liegt bei Ihnen.
- Die Lage
Ausschlagung oder Annahme empfiehlt das Team nur, wenn eine Überschuldung belegt ist.
Was das Team tutSonst nennt es die Entscheidung und was dafür noch fehlt.
Häufige Fragen
Weitere Fallgruppen
Tragen Sie sich ein, dann schreiben wir Ihnen zum Start.
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In 30 Minuten zeigen wir Ihnen an einem echten Erbfall, wie das Team Fristen sichert und das Mandantenschreiben vorbereitet.