Erbrecht
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Testament und Erbfall prüfen, bevor die Ausschlagungsfrist abläuft

Nach einem Erbfall muss die Mandantschaft oft entscheiden, bevor sie weiß, was der Nachlass wert ist. Das Agententeam erfasst den Erbfall, sichert die Fristen und legt in einem Entwurf dar, wer erbt, was der Mandantschaft zusteht und was sie bis wann entscheiden muss. Hinaus geht der Entwurf erst nach Ihrer Freigabe.

  • BRAO-konform
  • Daten in Deutschland
  • Nichts geht ohne Ihre Freigabe raus

Sechs Wochen sind kurz, wenn die Unterlagen noch fehlen

Die Frist zur Ausschlagung beträgt sechs Wochen. Sechs Monate sind es nur, wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz ausschließlich im Ausland hatte oder sich der Erbe bei Fristbeginn im Ausland aufhält (§ 1944 Abs. 3 BGB). In dieser Zeit müssen Testamente gelesen, Familienverhältnisse und Güterstand geklärt und Erbquoten berechnet werden. Fehlt eine Angabe, hängt die Antwort an einer Rückfrage, und die Frist läuft weiter.

So läuft eine Erbrechtsakte in rightflow

  1. 01

    Das Team erfasst den Erbfall: Todestag, letzter Wohnsitz, Verfügungen von Todes wegen, Familienstand, Güterstand und Angehörige.

    Heute
    Angaben aus Gesprächsnotizen zusammentragen
    Ergebnis
    Erbfall vollständig erfasst
  2. 02

    Bevor es inhaltlich prüft, berechnet es die laufenden Fristen und legt sie mit Vorfrist in der Akte an.

    Heute
    Ausschlagungsfrist im Kopf
    Ergebnis
    Alle Fristen mit Vorfrist in der Akte
  3. 03

    Testamente und Erbverträge werden auf Form, Bindungswirkung und ihr Verhältnis zueinander geprüft.

    Heute
    Testamente nebeneinanderlegen und vergleichen
    Ergebnis
    Form und Bindung geprüft
  4. 04

    Erbfolge, Erbquoten und Pflichtteile werden mit der jeweiligen Rechtsgrundlage festgehalten.

    Heute
    Quoten und Pflichtteile von Hand rechnen
    Ergebnis
    Erbquoten und Pflichtteile mit Rechtsgrundlage
  5. 05

    Das Mandantenschreiben entsteht als Entwurf: zuerst das Ergebnis, dann Begründung, Fristen mit Datum und die anstehenden Entscheidungen. Nach Ihrer Freigabe geht es per E-Mail oder beA hinaus.

    Heute
    Schreiben von Grund auf formulieren
    Ergebnis
    Mandantenschreiben als Entwurf
  6. 06

    Ein zweiter Agent liest den Entwurf gegen die Akte gegen, bevor er Ihnen zur Freigabe vorliegt.

    Heute
    Gegenlesen, wenn jemand Zeit hat
    Ergebnis
    Zweiter Blick vor der Freigabe

Was Sie in der Akte haben

Erbfolge und Erbquoten

Jede Quote als Bruch, mit der Norm, aus der sie folgt.

Pflichtteile

Bei bekanntem Nachlasswert auch als Betrag, einschließlich Ergänzung bei Schenkungen.

Alle Fristen mit Vorfrist

Ausschlagung, Anfechtung, Verjährung des Pflichtteils und Anzeige an das Finanzamt.

Ein Mandantenschreiben

Ergebnis, Fristen und Empfehlung als Entwurf auf Ihrem Briefbogen.

Für Kanzleien mit erbrechtlichen Mandaten

  • Kanzleien, die Erben und Pflichtteilsberechtigte beraten und regelmäßig unter der Ausschlagungsfrist arbeiten.
  • Allgemeinkanzleien, bei denen Erbfälle neben anderen Rechtsgebieten auflaufen und schnell eine verlässliche erste Einschätzung brauchen.

Was das Agententeam im Erbrecht übernimmt

Koordinierender Agent
  1. 01
    Unterlagen sichten

    Testament, gemeinschaftliches Testament oder Erbvertrag, Sterbeurkunde und Eröffnungsprotokoll des Nachlassgerichts werden erfasst.

  2. 02
    Fristen sichern

    Ausschlagung, Anfechtung von Annahme oder Ausschlagung, Verjährung des Pflichtteils und Anzeige an das Finanzamt, jeweils mit Vorfrist.

  3. 03
    Verfügungen prüfen

    Formwirksamkeit, Bindung beim gemeinschaftlichen Testament und das Verhältnis mehrerer Testamente zueinander.

  4. 04
    Erbfolge und Pflichtteil berechnen

    Gesetzliche Ordnungen, Erbteil des Ehegatten nach Güterstand, Pflichtteil und Pflichtteilsergänzung.

  5. 05
    Fehlende Angaben anfordern

    Hängen Quote oder Frist an einer offenen Angabe, bündelt das Team die Rückfragen an die Mandantschaft.

  6. 06
    Schreiben entwerfen

    Das Mandantenschreiben entsteht als Entwurf und wird vor der Vorlage gegen die Akte gegengelesen.

Was das Team kennt

  • Gesetzliche Erbfolge und Erbteil des Ehegatten (§§ 1924 ff., 1931, 1371 BGB).

  • Testament, gemeinschaftliches Testament und Erbvertrag (§§ 2247, 2265 ff., 2276 BGB).

  • Pflichtteil und Pflichtteilsergänzung (§§ 2303, 2325 BGB).

  • Ausschlagung und Anfechtung (§§ 1944, 1954 BGB), Verjährung des Pflichtteils (§§ 195, 199 BGB) und Anzeigepflicht (§ 30 ErbStG).

  • Ihre Hausregeln: Briefkopf, Anrede und Standardformulierungen, einmal hinterlegt.

Wenn die Akte nicht eindeutig ist

  • Die Lage

    Der Güterstand ist unbekannt

    Was das Team tut

    Das Team rechnet die Erbquote für Zugewinngemeinschaft und für Gütertrennung und benennt die fehlende Angabe.

  • Die Lage

    Die Echtheit eines Testaments ist zweifelhaft

    Was das Team tut

    Die Frage bleibt ausdrücklich offen und liegt bei Ihnen.

  • Die Lage

    Ausschlagung oder Annahme empfiehlt das Team nur, wenn eine Überschuldung belegt ist.

    Was das Team tut

    Sonst nennt es die Entscheidung und was dafür noch fehlt.

Häufige Fragen

Weitere Fallgruppen

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In 30 Minuten zeigen wir Ihnen an einem echten Erbfall, wie das Team Fristen sichert und das Mandantenschreiben vorbereitet.